Centrul Naţional de Informare şi Promovare Turistică Borsec

                                                                                             

Die Stadt Borsec

Borsec ist eine Stadt im Nordosten Rumäniens (Kreis Harghita), in der Gebirgsenke gleichen Namens in den Ostkarpaten, umgeben von den Bistritza-,  Caliman-, Giurgeu- und Ceahlaugebirgen, 900 m hoch gelegen, 120 km von Piatra Neamt, 28 km von Toplita, 130 km von Tg.Mures, 91 km von Bicaz, 125 km von Miercurea Ciuc und 186 km von Brasov entfernt.
 
Klima
 Subalpines, kaltes Klima (im Monat Juli liegt die Durchschnittstemperatur bei 15°C, im Januar liegt die Durchschnittstemperatur bei - 7°C). Schwacher Wind. Der Jahresdurchschnitt liegt bei 5°C. Mäßige Niederschläge (700-750 mm pro Jahr).
 
Kurze Geschichte
          Ein alter Kurort (bekannt seit 1804), wehrend des ganzen Jahres offen, mit zahlreichen kohlensäure- oder kalzium-, magnesiumhaltigen Mineralwasserquellen. Diese Wasser sind aufgrund ihrer Heilwirkung schon seit der zweiten Hälfte des  XVI. Jahrhunderts bekannt. Die heilenden Wirkungen dieser Mineralwasserquellen sind international anerkannt worden – Medaille der Internationalen Messe in Wien (1873), Silbermedaille und Ehrendiplom bei den Ausstellungen 1876 in Berlin beziehungsweise Triest, Ehrendiplom des Ausstellung in Paris (1878).
 Der Kurort Borsec wird empfohlen in der Behandlung der Herz- Kreislauferkrankungen (kompensierte Mitralinsuffizienz und Herzinsuffizienz, hoher Blutdruck, Krampfadern), bei endokrinen Erkrankungen (Schilddrüsenüberfunktion, Basedow Krankheit, präpubertärer Zustand bei  Bedingungen bei Kindern mit Übergewicht), Gallendyskinesie, Verdauungsstörungen (chronische Gastritis aufgrund Säureüberfluss, chronische Verstopfung, nichtspezifische chronische Kolitis), kalksteinlose chronische Gallenblasenentzündung, Störungen bei den Nieren und den Harnwegen, asthenische Neurose, Krankheiten der Haut, des Stoffwechsels und der Ernährung usw.
          In Borsec gibt es Einrichtungen für heiße Wannenbäder oder in gedeckten Bädern mit Mineralwasser, Mineralwasserquellen für interne Kur, Apparate für Elektrotherapie und Hydrotherapie, Anlagen für Kräuterbäder, Parafinpackungen, Turnsäle. Der Kurort bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung (wenig begangene Gebirgspfade, Sportplätze, Kinosäle, Skipisten, Rodelbahnen usw.).
 In Borsec gibt es an die 15 natürliche kohlensäurehaltige Mineralwasserquellen ähnlicher chemischer Beschaffenheit, stabil in der Zeit, mit unterschiedlichem  variablem Durchfluss, die qualitativ und quantitativ wichtigsten sind die Quellen Nr. 1 und 2. Dank ihrer Zusammensetzung üben die Mineralwasser eine heilende Wirkung auf die Krankheiten des Verdauungsapparates (Magen, Gedärme, Gallenwege). Auf die Nieren und die Harnblase und die Harnwege sowie auf das periphere Kreislaufsystem aus. Im Jahre 1803 hat sich der Wiener Valentin Gunther einer Kur in  Borsec unterzogen und ist von einer als unheilbar betrachteten Krankheit geheilt worden. Nach seiner Rückkehr in Wien hat er seinem Verwandten vorgeschlagen, das Mineralwasser aus Borsec in den Handel zu bringen und hierfür Borsec (zu jener Zeit ein Weiler) von den Gemeinden Lazarea und  Ditrau, die Eigentümer von Borsec anzumieten.
          Im Jahre 1804 begeben sich Gunther Zimmetshausen und Eisner (ein Bergwerkingenieur) nach Borsec um die Anmietung zu verhandeln und um festzustellen, ob dort eine Flaschenfabrik für das Abfüllen errichtet werden kann. Es wurde ein Mietvertrag für 28 Jahre abgeschlossen. Außer Soda gab es in Borsec in Fülle alle für die Herstellung von Glas notwendigen Materialien. Zimmetshausen siedelt 1805 nach Borsec um, beginnt eine intensive Bautätigkeit von Häusern, Waldrodung, Errichtung von Wegen und den Bau einer Flaschenfabrik. Er bringt aus Österreich, Böhmen, Bayern und Polen Facharbeiter für die Flaschenfabrik. Die Namen derselben ist durch die Abkommen erhalten geblieben: Siller, Talmaier, Birman, Fokt, usw. 1806 beginnt das industrielle Abfüllen in Flaschen, die in Borsec hergestellt worden sind. Im ersten Jahr sind 3 Millionen Liter Mineralwasser abgefüllt worden, die dann mit Pferdewagen in alle Richtungen befördert worden sind, die auch bis nach Wien gelangt sind. Das in einem Brunnen aufgefangene Wasser der Quellen 1 und 2 ist in Flaschen gefüllt worden, mit Korkstopfen versehen und mit Wachs abgedichtet worden. Es ist interessant zu bemerken, dass das Abfüllen nur an sonnigen Tagen erfolgt ist, wenn der Luftdruck maximal war und so auch der Gehalt an CO2 auch am höchsten war. 
 
Die Stadt Borsec besteht aus zwei Vierteln: Oberer Borsec und Unterer Borsec. Letzteres liegt entlang der Nationalstraße 15 und das Obere Borsec liegt auf dem Travetinplatteau und praktisch ist dieses Viertel der eigentliche touristische Kurort. Die bei der Volkszählung im Jahre 2002 registrierte Bevölkerung zählte 2864 stabile Einwohner. Die Ortschaft verdankt ihren Ruf den Mineralwasserressourcen mit reichen therapeutischen Eigenschaften. Es handelt sich um ein Areal, das schon ab der zweiten Hälfte des XVII. Jahrhunderts bewohnt war. Nach der Einführung der Glasmanufaktur (1804-1806 beginnt das Abfüllen der Mineralwasser), beginnt nach 1819 der Abbau des Travertin und nach 1879 der Abbau des Lignits. Mitte des XIX. Jahrhunderts werden die ersten Bäder errichtet und es wird auf die Infrastruktur Gewicht gelegt, es wird die Verbindung zu Toplita erbaut. Der erste Kurortsbetrieb wird 1918 eröffnet, ein starker Aufschwung erfolgt in der Zwischenkriegszeit.